Die Sisi-Straße

Die Sisi-Straße

Die „Sisi-Straße” verfolgt bedeutende Lebensstationen der in Bayern geborenen Prinzessin Elisabeth, Sisi genannt. Durch ihre Hochzeit mit dem Habsburger Thronfolger Franz Joseph wurde sie Kaiserin von Österreich, damals gehörten noch große Teile Italiens dazu, und wenige Jahre später auch Königin von Ungarn.

Die „Sisi-Straße” ist eine europäische Kulturroute, die zu sehenswerten Schlössern und Städten führt, die im Leben Elisabeths eine wichtige, bedeutsame Rolle spielten.
Als historisch-biographischer Wegweiser führt die östliche Strecke der „Sisi-Straße” auf rund 800 Kilometer vom Wittelsbacher Land bis nach Budapest.

Nach Süden führt die zweite, rund 500 Kilometer lange Strecke von Augsburg über Füssen, Schloss Trauttmansdorff und Levico Therme bis nach Schloss Miramare bei Triest. Neben eindrucksvollen Baudenkmälern und historischen Stadtbildern können Sisi-Begeisterte Museen und Kulturveranstaltungen besuchen und einige herausragende Garten- und Parklandschaften in Deutschland, Österreich, Ungarn und Italien bewundern.

Eine der Stationen: Das Barockschloss „Blaue Hof” in Laxenburg bei Wien, in dem Sisi häufig residierte. Dort wurde am 21.08.1858 der Thronfolger und einzige Sohn der Kaiserin, Rudolph, geboren. In der beliebten Sommerresidenz der Habsburger kann der Besucher heute die „Elisabeth-Appartements” besuchen oder auf den Spuren der Kaiserin im romantischen Schlosspark wandeln, der einst im englischen Landschaftsstil angelegt worden ist.

Da Elisabeth von Österreich als schönste Frau Europas galt, bieten ausgewählte Hotels Beauty- und Wellnessangebote an, die den Gast auf den Spuren der sportlichen, schönheitsbewussten Kaiserin wandeln lassen. Im Jahr 2003 wurde die „Sisi-Straße” mit dem Bayrischen Innovationspreis für Angebotsgestaltung im Tourismus ausgezeichnet.